Die tägliche Auszeit

Die tägliche Auszeit

 

Inhalt:

 

1.) Allgemeine Definition

2.) Abstand und Selbstreflexion

3.) Wann kann ich meine tägliche Auszeit nehmen?

4.) Wie gestalte ich meine tägliche Auszeit?

5.) Wie lang ist meine tägliche Auszeit?

Fazit

 

 

1.) Allgemeine Definition

 

Sport: Eine Unterbrechung des Spiels, eine Auszeit kann genommen werden um die Tatik an die neuen Gegebenheiten

            anzupassen.

 

Verhaltenstherapie/Pädagogik: Time-Out-Technik = zeitweise Reizunterbrechnung

 

Bei der Time-out-Technik handelt es sich um ein Verfahren der Verhaltenstherapie. Hierbei entzieht man eine Person für bis zu 15 Minuten von möglichst vielen Reizen. Die Person wird aus ihrem jeweiligen Umfeld herausgenommen und es wird schlagartig jeder (positive oder negative) soziale und kommunikative Kontakt unterbunden. Die Person soll in eine reizarme Umgebung gesetzt werden, ohne Zugang zu anderen Verstärker oder Kommunikationspartnern zu haben.

 

Diese „Auszeit“ ist kein Wegsperren. Es geht vielmehr darum der Person die Möglichkeit zu geben, wieder zu sich zu finden und ihr Verhalten zu reflektieren und zu analysieren.

Auszeit auch = Ruhepause

Ruhepause ist die Silifikation die mit Auszeit in Verbindung gebracht werden kann. Sie wird in diesem Zusammenhang gebracht mit den Worten „gönnen“, „einlegen“, „klein“, „kurz“, „Stunde“, „wohlverdient“ oder auch „wieder“.

 

Es gibt etwas was gerecht verteilt ist auf der Welt und das ist die Zeit. Für jeden Menschen auf der Welt, ob arm oder reich, jung oder alt ist der Tag gleich lang. Er hat 24 Stunden. Jeder teilte ihn selbst ein, nach seinen Bedürfnissen.

 

Doch spielen hierbei wirklich Bedürfnisse eine Rolle? Ist es nicht vielmehr Pflichtgefühl?

Pflichtgefühl gegenüber der Familie, dem gesellschaftlichen Status, dem Ansehen Dritter, der finanziellen Sicherheit aber auch, gerade als Einzelunternehmer, das Gefühl zu haben das man alles gemacht hat um nicht zu scheitern.

Doch das Thema hier ist nicht „Bedürfnis“ – noch nicht; dies beleuchten wir ein anders Mal. Hier geht es um die Auszeit; die Auszeit vom Alltag, welche es dir ermöglicht Abstand zugewinnen, den Tag oder den Tag davor Revue passieren zu lassen und sich selbst zu reflektieren.

 

2.) Abstand und Selbstreflexion

 

Hier trifft ein altes Sprichwort wahrlich den Nagel auf dem Kopf: „Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht.“

Gerade als Einzelunternehmer kannst du sehr schnell in eine solche Situation kommen. Es gibt ein Problem in deinem Unternehmen, eigentlich liegt die Lösung sehr nahe, doch du kannst sie nicht sehen da du immer wieder von anderen Geschehnissen abgelenkt wirst einen klaren Blick auf die Dinge zu bekommen. Da sind die Anrufe von Kunden oder Geschäftspartnern, die Post die erledigt werden muss, der Auftrag der noch heute raus muss, der Einkauf den du noch erledigen musst, das Abendessen mit der Familie, die Kontrolle der Hausaufgaben der Kinder, der Elternabend zu dem du dringend gebeten wurdest etc., etc. p. p.

 

Und in diesem Wald wo du stehst, wo willst du hier den Baum der „Erkenntnis“ sehen können? Eigentlich unmöglich.

 

Doch wenn du aus dem Wald trittst und Abstand zu ihm nimmst, wirst du den Baum sehen.

 

Um diesen Abstand zu gewinnen musst du frei von Einflüssen aus deiner Umwelt sein. Am besten ohne jegliche Kommunikation. Kein Telefon, keine SMS, keine Email, kein Gespräch mit jemanden, kein Radio oder Fernsehen. Einfach NICHTS!

 

Dein Gehirn wird keinem Reiz ausgesetzt und kann in Ruhe alle Informationen, die es aufgenommen, hat in die Schubladen einordnen wo sie hingehören. Damit wird auf dem imaginären Schreibtisch Ordnung geschaffen und du legst dein Problem darauf und holst aus der einen Schublade das Lineal, aus der Anderen den Radiergummi und aus der Nächsten den Stift. Und plötzlich ist alles ganz leicht. Das was eigentlich gar nicht zum Problem gehört kannst du wegradieren und der Rest wird zusammengestrichen. Am Ende ist das Problem klein, sehr übersichtlich und die Lösung kommt aus der nächsten Schublade.

 

Dieser imaginäre Schreibtisch hat auch eine Schublade, die die Aufschrift „Selbstreflexion“ trägt. Du wirst sicher auch schon einmal in der Situation gewesen sein, dass du gesagt hast: „In diesen Laden kaufen ich Nichts mehr, da der Verkäufer arrogant gewesen ist.“ oder „Ich werde den Vertrag mit dem Unternehmen XY kündigen, da der Kundendienst schlecht ist.“ oder „Diesen Handwerker werde ich nicht beauftragen, da seine Arbeit nicht meinen Ansprüchen genügt.“

 

Die Lösung eines Problems kann auch in deiner Person liegen. Welchen Eindruck hast du auf Dritte gemacht? Welche Ansprüche stellst du an dich selbst und damit an dein Unternehmen und wiederum an Dritte? Es heißt nicht dass diese Selbstreflexion negativ ist, im Gegenteil sie ist positiv. Du  hast z. B. ein Problem mit einem Kunden, er ist erregt, unzufrieden und ungehalten weil die Ware zu spät geliefert wurde. Die Ware selbst hat eine ausgezeichnete Qualität, du  warst zuvorkommend zu dem Kunden und doch hat er „nur“ wegen der verspäteten Lieferung, die du selbst nicht bewerkstelligst auch noch eine anderen potentiellen Kunden „vergrault“.

 

Nur durch eine Auszeit hast du die Möglichkeit die Dinge Revue passieren zu lassen; in einer Selbstreflexion zu erkennen, dass du nicht schlecht gearbeitet hast, dass der Lieferant nicht mehr zu deinen Geschäftspartnern zählen wird, dass du das Gespräch mit dem verärgerten Kunden suchen wirst um das Bild, das er von dir hat wieder ins rechte Licht zu rücken und auch den potentiellen Kunden den du verloren hast wieder ins Boot zu holen.

 

Oder aber du wirst dadurch auch zu höherer Leistung angespornt, zu einer Weiterentwicklung, zur Besetzung einer Nische in deiner Branche. Ein Kunde war nicht restlos zufrieden mit deiner Leistung. Er hat bekommen was er bestellt hat; sicher aber er hatte doch mehr erwartet. Wie reagierst du darauf? Wenn du eine Auszeit nimmst und das Anliegen deines Kunden sowie deine Reaktion darauf überdenkst, kannst du auch zu der Erkenntnis kommen, dass durch die endgültige Befriedigung des Wunsches deines Kunden dein Produkt oder deine Dienstleistung verbessert wird, du dich mehr von deiner Konkurrenz abhebst und eine größeren Kundenkreis gewinnst.

 

3.) Wann kann ich meine tägliche Auszeit nehmen?

 

Nun, da stellt sich zunächst die Frage: Wie sieht dein Alltag aus? Denke daran wirklich ehrlich zu antworten. Dies beinhaltet nicht nur deinen Tagesablauf, wie Ausstehen …, Kinder zum Kindergarten bringen …, Arbeiten von … bis …, Einkaufen … usw., sondern auch die Beantwortung der Frage: Hörst du wirklich auf zu arbeiten? Checkst du noch deinen betrieblichen Anrufbeantworter nach deiner eigentlichen Arbeitszeit? Oder beantwortest du noch Emails oder recherchierst noch in einer Kundenanfrage wenn du schon zu Hause bist?

 

So und nun schau dir diese Liste an. Falls du zu den Vielen gehörst, die auch noch nach ihrer Arbeitszeit arbeiten dann wird das Fragezeichen hinter der hier gestellten Frage sehr, sehr groß sein. In diesem Fall wird eine Auszeit nicht möglich sein, du wirst weiterhin in deinem Wald stehen und den einzelnen Baum nicht sehen.

 

Zwei Aspekte sprechen sehr dafür, dass du nicht mehr nach der Arbeit arbeitest. Zum einen du hast keine Zeit mehr für dich und du knapst auch an der Zeit die dich deine Familie braucht. Und diese Zeit ist unglaublich kostbar, weil auch deine Familie dir viel Energie für dich und dein Unternehmen zurückgibt. Und zum anderen, erziehe deine Kunden. Ein Bäcker, Fleischer oder Gemüsehändler hat auch seine Öffnungszeiten genauso wie ein Klempner, Tischler oder Maler. Keiner würde erwarten, dass ein Bäcker seine Brötchen auch in der Nacht verkauft oder ein Fleischer seine Ware zu dieser Zeit anbietet. Selbst in Supermärkten die lange aufhaben, sind nur Selbstbedienungstheken für den Kunden zugänglich. Niemand erwartet, dass seine Wohnung in der Nacht oder am späten Abend renoviert wird. Und wenn ein Notfall eintritt und ein Klempner oder z. B. Schlüsseldienst nach den normalen Geschäftszeiten gerufen wird, muss dieses spezielle Angebot oftmals mit einem hohen Zuschlag honoriert werden. Sei aufrichtig, erhebst du für deine Arbeit die du nach deiner normalen Geschäftszeit erledigst einen Preisaufschlag. Ich glaube nicht. Und ganz ehrlich, kein Geld der Welt kann deine Freizeit aufwiegen. Sie ist einfach zu wertvoll.

 

Also entferne aus deiner Liste (und aus deinem Alltag) alle geschäftlichen Arbeiten die du außerhalb deiner normalen Arbeitszeit verrichtest und nun kannst du alle freien Zeitfenster erkennen, die dir für deine tägliche Auszeit zur Verfügung stehen.

 

Da jeder Mensch einen anderen Alltag hat, einen anderen biologischen Rhythmus hat und auch eine andere Art hat mit Problemen umzugehen, ist eine pauschale Antwort nicht möglich. Du kannst z.B. sehr früh aufstehen und deine Auszeit in die Morgenstunden legen, wo noch alle schlafen, die Umgebung ruhig ist und du ganz alleine mit dir sein kannst. Jemand Anderen ist dies nicht möglich; zum einen ist er kein Frühaufsteher und er kann auch nicht einschlafen, wenn ihn noch irgendetwas beschäftigt. Hier stellt sich die Frage ist er vor dem Schlafengehen noch fit genug seine Auszeit zu nehmen, kann er noch klare Gedanken fassen oder ist dies eher nicht möglich. Dann würde eventuell auch der Nachmittag in Frage kommen, nach der Arbeit bevor er nach Hause geht oder anderes erledigt. Auch spielt eine Rolle wann man arbeitet. Am Tage, in der Nacht oder ist der Arbeitstag gar auseinander gerissen. Es gibt viele Einflussfaktoren.

 

Helfen kann dabei deine Liste die du gemacht hast über den zeitlichen Ablauf deines Alltags. Vielleicht kannst du zeitliche Lücken zusammenfassen, indem du verschiedene Tätigkeiten durch eine andere Organisation deines Alltags verlagerst. Oder du sprichst mit deiner Familie, du bittest um Hilfe. Sag einfach wie wichtig deine Auszeit für dich, für dein Unternehmen und auch für deine Familie ist, so dass verschiedenen Tätigkeiten nicht von dir erledigt werden sondern eben auch mal von einem anderen Familienmitglied. Je nach Alter können hier auch schon die Kinder mit eingespannt werden. Eine Familie kann nur zusammen etwas machen, wenn alle zur selben Zeit Zeit haben, also ist hier Solidarität gefragt.

 

Es gibt auch eine andere Möglichkeit. Verlängere deine Geschäftszeiten um eine Stunde oder eine andere Zeitspanne und lege Pausen ein. Immer wieder wird in der Presse darauf hingewiesen, dass es eine große Anzahl von Arbeitnehmer gibt die ihre Pausen nicht nehmen, aus verschiedenen Gründen, und dies für ihr Wohlbefinden und für ihre Konzentration nicht förderlich ist. Doch dies trifft auch für Einzelunternehmer zu.

 

Eine Mandantin fragte mich in unserem ersten Gespräch: „Machst Du auch Pause?“ Ja, natürlich. Als Arbeitnehmerin hatte ich dies bei mir wie auch bei Kollegen gesehen, dass man an einem Projekt ohne Pause arbeitet und plötzlich feststellt, dass es irgendwo einen Fehler geben muss, da das Ergebnis nicht stimmt. Man sucht und findet nichts und in seiner Not ruft man einen Kollegen. Und dieser findet diesen Fehler, i. d. R. sehr schnell. Ja, aber als Einzelunternehmer hast du diesen netten Kollegen nicht. Du musst den Fehler selbst finden und du hast einen festen Zeitrahmen zur Abgabe deines Produktes. Wenn du effizient arbeiten willst brauchst du Pausen und diese kannst du auch zu einer täglichen Auszeit machen.

 

4.) Wie gestalte ich meine tägliche Auszeit?

 

Als Allererstes; wie schon gesagt: KEINE EINFLÜSSE VON AUSSEN! Einfach nur Ruhe. Bevor du in die Phase der Reflexion deiner Arbeit und der Selbstreflexion kommst, solltest du jeden Gedanken an dein Unternehmen und was damit unmittelbar und mittelbar zu tun hat beiseitelassen. Einfach nur Ruhe.

 

Dies kann für dich wirklich die absolute Ruhe bedeuten, jemand anders braucht dafür Hilfe; z. B. eine CD mit Meeresrauschen oder Yoga oder kinesologische Übungen. Es ist alles erlaubt was keinen kommunikativen Einfluss nimmt und dazu gehört auch schon das Denken an irgendetwas. Einfach wirklich in sich selbst einkehren und dort ruhen.

 

In dieser Zeit gibst du auch deinem Gehirn die Zeit die es braucht um den imaginären Schreibtisch aufzuräumen.

Und wenn du das Gefühl hast, dass du wirklich zur Ruhe gekommen bist und dein Schreibtisch wieder ordentlich aussieht kannst du beginnen die Arbeit deines Unternehmens, seine Wirkung nach außen sowie deine Rolle darin zu betrachten und nach Beendigung dessen wieder innerlich gestärkt an die Aufgaben gehen die du dir heute noch gestellt hast.

 

Und noch ein Hinweis. Wichtig ist hierbei auch nicht an deinem unmittelbaren Arbeitsplatz zu sein. Kannst du nicht den Raum wechseln gestalte die Einrichtung so, dass du eine Ecke hast, die du z.B. mit einem Paravent zu deinem Arbeitsbereich abschirmen kannst und stelle Telefon, Klingel u. ä. einfach ab.

 

5.) Wie lang ist meine tägliche Auszeit?

 

Du könntest die Sache wissenschaftlich angehen und darauf zurückgreifen das normalerweise dem Gehirn alle zwei Stunden für zehn Minuten eine Auszeit gegönnt werden sollte damit es alle Informationen aus diesen zwei Stunden an ihren richtigen Platz ablegen kann. Bei einer Arbeitszeit von acht Stunden würde sich eine Zeitspanne von vierzig Minuten ergeben. Nun ist der Mensch keine Maschine und jeder Mensch unterscheidet sich von dem Anderen.

 

Wieviel Zeit du benötigst um wirklich zur Ruhe zu kommen um anschließend gestärkt und mit neuem Scharfblick Probleme zu lösen oder Betrachtungen bzw. Überlegungen bzgl. deines Unternehmens anzustellen; das kannst nur du selbst herausfinden. Du wirst auch feststellen, dass du an einem Tag mehr Zeit benötigst als an einem anderen Tag auch das ist normal, schließlich unterliegt man jeden Tag anderen Einflüssen und reagiert auch unterschiedlich auf diese.

 

Plane zunächst mehr Zeit ein als du denkst, dass du brauchst. Wenn du den für dich richtigen Weg gefunden hast wie du diese tägliche Auszeit gestaltest und dich selbst besser kennengelernt hast wirst du eine Zeitspanne benennen können die ausreichend für dich ist.

 

Fazit

 

Ob du willst oder nicht der Tag hat nur 24 Stunden und diesen Zeitraum willst du optimal nutzen. Doch um ein für dich akzeptables Optimum zu erreichen muss alles was du machst so effektiv wie möglich erledigt werden. Diese Effektivität erreichst du aber nur, wenn du jeden Tag eine Auszeit nimmst um von den Dingen Abstand zu gewinnen, Ordnung zu schaffen und neue Kraft zu erringen um deine Vorhaben zu einem guten Ende zu bringen.

 

Organisiere deinen Tag, es gibt Zeit für deine Arbeit, Zeit für deine Familie, Zeit für deine Freunde, Zeit für deine Hobbys und es gibt deine tägliche Auszeit.

 

Lerne Ruhe zu finden. Dies ist ein Prozess, es ist nicht möglich einfach zu sagen: „Jetzt schalte ich vollkommen ab und nehme Abstand von allem.“ Du bist eine Persönlichkeit mit deinen ganz eigenen Gewohnheiten und einem eigenen Pflichtgefühl. In dieser, deiner eigenen Persönlichkeit, musst du nun den Weg finden auch an dich zu denken und achtsam mit dir selbst umzugehen. Vielleicht hilft es, wenn du dir vor Augen führst, welche Vorteile durch deine tägliche Auszeit dein Unternehmen gewinnt wie auch dein persönliches Umfeld, wenn du damit auch ausgeglichener bist.

 

Du wirst auch sehen, dass du durch die Reflexion die du während deiner täglichen Auszeit vornimmst auch vieles Positives erkennen wirst. Du wirst eher sehen was du schon alles erreicht hast, du kannst durch klares Nachdenken Aussagen Dritter in einem richtigen Licht sehen ohne selbst etwas hinein zu interpretieren. Dies betrifft überhöhte Selbstdarstellungen von Geschäftspartnern genauso wie Aussagen von Kunden.

 

Weißt du, wenn sich ein Urlaub dem Ende nährt, beginnt sich bei mir im Kopf schon der Plan abzuzeichnen, was ich Neues machen möchte in meinem Unternehmen oder auch nur verändern will. Und ich gehe dies dann mit Freude an. Sieh deine tägliche Auszeit als einen täglichen kleinen Urlaub und du wirst mehr Freude an deiner Arbeit haben; da du konzentrierter arbeitest, Probleme schneller und eventuell auch besser lösen kannst und damit ausgeglichener in dein persönliches Leben zurückkehrst und die schönen Augenblicke die sich dort bieten so genießen kannst wie es ihnen gebührt.

 

Versuche es einfach, halte durch, bewahre die Selbstdisziplin. Nimm deinen Kalender und mache ein großes rotes Kreuz in den Zeitraum der für deine tägliche Auszeit reserviert ist.  

 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Florian (Mittwoch, 21 August 2019 23:12)

    Ich bin selbstständig, arbeite gern und wenn es richtig viel ist, wenn mir echt der Kopf raucht dann fühle ich mich wohl .aber , ja das Gute aber, im nächsten Jahr möchte ich den höchsten Berg Afrikas besteigen, ich muss mich vorbereiten, aber wie? 24 Stunden Bereitschaft, keine Zeit für Vorbereitung- meine Frau gab mir den Anstoß- mach es doch Vormittags, nachdem du die Kinder in die Kita brachtest, Heute weis ich- Es klappt, ich wollte Auszeit, für mich, ich hab Keine Ziel, aber ohne Vorbereitung wird ich es nicht Schaffen. Im April hab ich begonnen, jeden Montag, Mittwoch und Freitag je zwei Stunden nur für mich zu nutzen, um mich vorzubereiten. Kein Handy, kein Anruf - einfach nur Sport treiben, kein Grübeln, kein Lösen von Problemen. Heute weis ich, ich hätte viel früher damit beginnen sollen, denn es tut gut, sich selber zu entdecken- was kannst du? Wie schnell bist du? am Schluss geh ich duschen, zieh mich um und geh schmunzelnd zur Arbeit. Ich schaffe einfach mehr und mir tut es gut. Ich find einfach Ruhe, nur sechs Stunden pro Woche, aber die tun mir richtig gut